Mehrweg-Angebotspflicht, Verpackungssteuer & Co.:
Wie Sie Ihre Speisenverteilung jetzt zukunftssicher machen
Als das EU-Plastikverbot 2021 in Kraft trat, stand vieles auf dem Prüfstand. Küchen und Speisenauslieferer wie Essen auf Rädern mussten umdenken und Alternativen zu Einwegverpackungsartikeln finden.
Heute, vier Jahre später, zeigt sich: Mehrweg ist längst keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Denn inzwischen prägen neue Gesetze, Studien und kommunale Modelle den Umgang mit Verpackungen – und eröffnen neue Chancen.
Was sich seit 2021 getan hat und was die Neuerungen für Sie als Großküche, Caterer, Partyservice oder Fernverpfleger bedeuten, erfahren Sie hier.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
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Mehrweg-Angebotspflicht seit 2023
Wer Essen oder Getränke „to go“ verkauft, ist seit 2023 dazu verpflichtet, alternativ zu Einweg- auch Mehrwegbehälter anzubieten. Wichtig dabei: Die Mehrwegoption darf nicht teurer sein als das gleiche Produkt in Einwegverpackung – ein Preisvorteil für Einweg ist also gesetzlich untersagt. Eine Pfandgebühr für die Mehrwegverpackung ist zulässig und wird bei Rückgabe erstattet.
Die Mehrweg-Angebotspflicht gilt für alle Betriebe mit mehr als fünf Beschäftigten oder über 80 m² Verkaufsfläche.
Für Cafés, Imbisse, Lieferdienste und Großküchen mit Take-Away-Angebot heißt das: Mehrweg muss nicht nur angeboten, sondern auch fair bepreist und aktiv kommuniziert werden.
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Verpackungssteuer in Tübingen – und vielleicht bald auch in Ihrer Stadt
Die Stadt Tübingen hat es vorgemacht: Wer weiterhin Einweg nutzt, zahlt drauf.
Das Bundesverfassungsgericht hat das Modell kürzlich bestätigt und damit den Weg für ähnliche Initiativen frei gemacht. Ab 2025 zieht auch die Stadt Konstanz nach und führt eine vergleichbare Verpackungssteuer ein. Weitere Städte könnten bald folgen.
Küchen und Speisenauslieferer, die weiterhin auf Einweg setzen, müssen zukünftig also mit steigenden Kosten rechnen – während sich die Investition in Mehrweg immer mehr lohnt.
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Studie zeigen: Wer Mehrweg nutzt, spart – nicht nur Müll
Auch ein Projekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat belegt: Wer auf durchdachte Mehrwegsysteme umsteigt, spart langfristig. Weniger Beschaffung, weniger Abfall, mehr Effizienz. Das rechnet sich – auch für die Umwelt.
In einem Praxistest konnten die teilnehmenden Betriebe im Schnitt bis zu 16% der Verpackungskosten einsparen. Gleichzeitig sank der CO₂-Fußabdruck für Verpackungen um rund 12%.
Dabei gilt: Je höher der Mehrweganteil, desto größer das Einsparpotenzial – sowohl für das Budget als auch die Umwelt. Entscheidend ist auch die zuverlässige und zügige Rückgabe der Behälter: Denn je reibungsloser der Kreislauf funktioniert, desto nachhaltiger das System.
Fazit: Mehrweg ist kein Kompromiss – sondern ein Gewinn auf allen Ebenen
Die neuen Gesetze, Steuern und Studienergebnisse machen deutlich: Wer heute noch Einweg nutzt, handelt unwirtschaftlich und riskiert sogar rechtliche Konsequenzen. Jetzt ist der richtige Moment, um auf Mehrweg umzusteigen. Dinner-Max begleitet Sie dabei als erfahrener Partner. Aber Vorsicht: Mehrweg ist nicht gleich Mehrweg!
Die Deutsche Umwelthilfe stuft Geschirr bereits ab 18 Einsätzen als „Mehrweg“ ein – ein Grenzwert, der für die professionelle Speisenverteilung kaum praktikabel ist. Mehrweggeschirr von Dinner-Max wurde hingegen für den Dauereinsatz konzipiert: Unsere Teller überzeugen auch mit einer Nutzungsdauer von minimal 400 Einsätzen, unsere Deckel sogar mit minimal 1.200. Das senkt langfristig Ihre Kosten und macht unsere Produkte besonders ressourcenschonend.
Wagen Sie jetzt den nächsten Schritt und lassen Sie sich dabei von Dinner-Max begleiten.
Seit 1993 entwickeln und vertreiben wir langlebige Mehrwegverpackungen für die professionelle Speisenverteilung. Ob zur Heißportionierung in der Außer-Haus-Verpflegung, Cook+Chill oder TK – unsere Lösungen sind dank unserer jahrzehntelangen Branchenerfahrung optimal auf die Bedürfnisse von Großküchen und Speisenauslieferern wie Essen auf Rädern zugeschnitten.
Lernen Sie hier einige unserer Produkte kennen, mit denen Sie direkt auf Mehrweg umsteigen können:
Unser GN 1/3 Mehrweg-Kunststoff-Teller wurde speziell für die Einzelportionierung in der Großverpflegung konzipiert, z.B. in Betriebskantinen, Einsatzküchen oder der Notverpflegung. Dank der Kompatibilität mit GN-Geräten und GN-Boxen lässt sich unser GN-Geschirr-System nahtlos in bestehende Transport- und Ausgabesysteme integrieren. Auch die Einbindung in (teil)automatisierte Portionierprozesse ist problemlos möglich. Besonders praktisch: das wahlweise manuelle oder digitale Beschriftungssystem für die sichere Kennzeichnung der Speisen.
Der Aluersatz-Teller aus Mehrweg-Kunststoff BRAVO ist die perfekte Wahl für alle, die von Einweg-Alu-Assietten auf ein langlebiges Mehrwegsystem umsteigen wollen – ohne ihre Abläufe grundlegend verändern zu müssen. Portionsgrößen bleiben erhalten, vorhandene Isolier-/Transportboxen und Automatisierungsprozesse können weiter genutzt werden. Die passgenaue Verdeckelung garantiert einen schwappsicheren Transport.
Der BRAVO-Aluersatz-Teller eignet sich für die Heißportionierung und die Regeneration von Cook+Chill.
Mit dem BRAVO Kunststoffgeschirr erhalten Sie eine langlebige, flexible Mehrweglösung für die Gruppenverpflegung: besonders leicht, stapelbar und in mehreren Größen erhältlich. Die hochwertigen Menüschalen überzeugen mit ihrer Hitzebeständigkeit bis +110 °C – ideal für den täglichen Einsatz in Kitas, Schulen oder Seniorenheimen.
Moderne Speisenverteilung durch Anbieter wie Essen auf Rädern verlangt durchdachte, gesetzeskonforme Lösungen. Mit den Mehrwegverpackungen von Dinner-Max und über 30 Jahren Branchenerfahrung unterstützen wir Sie dabei, Ihre Prozesse effizient und zukunftssicher zu gestalten.
Lassen Sie sich von uns beraten – und steigen Sie jetzt auf Mehrweg um!
Unser Team berät Sie gerne!
Unser Verkaufsteam steht Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. Ob persönliche Beratung per Mail/Telefon oder direkt bei Ihnen vor Ort – unsere umfangreichen Beratungsdienstleistungen sind für Sie stets kostenlos.
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